2. Gemeinsame Vergütungsregel für Dokumentationen mit dem ZDF abgeschlossen

Die neue Vereinbarung führt die bestehende Vereinbarung vom März 2016 fort und gilt ab dem 1. Januar 2019 für die Vergütung von RegisseurInnen und AutorInnen mit Lebensmittelpunkt in der Europäischen Union. Die Vergütungsregeln umfassen Werke mit einer Länge von 30 und 45 Minuten und legen das ZDF-Basishonorar fest.

Berufsgruppensprecherin Katarina Schickling: "Mit der Fortschreibung der GVR Dok konnte der Bundesverband Regie zum zweiten Mal einen wichtigen Schritt in Richtung angemessenere Vergütung für Fernsehdokumentation schaffen, nach vielen Jahren des Stillstands. Wir hoffen, dass die deutliche Erhöhung der Mindestgagen Signalwirkung auch für andere Auftraggeber haben wird. Handlungsbedarf besteht in Zukunft vor allem bei der Vergütung der Mediathekennutzung."

Neben einer sechsprozentigen Steigerung der Bestandsgagen wurden die Mindestgagen maßgeblich erhöht. Außerdem sind zusätzliche Clips für soziale Medien künftig ausdrücklich nicht in der Gage enthalten, sondern müssen je nach Aufwand extra vergütet werden.

Den genauen Wortlauf der Vergütungsregel und weitere Anpassungen gibt es hier:

2. GVR Dok - ZDF.pdf